Projekt "Umsetzung guter Arbeitsbedingungen in der Pflege" 

 

Dieses Projekt vom Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung hat zum Ziel, 

kleine und mittelgroße Einrichtungen, die ihre Rahmenbedingen verändern möchten, 

zu unterstützen. 

 

Zuhause leben e.V. ist als Projektteilnehmer mit von der Partie !

 

Es geht darum bewährte Instrumente für gute Arbeitsbedingungen zu implementieren, 

da gerade diesen Einrichtungen, also uns, häufig die zeitlichen und finanziellen Ressourcen zur

Umsetzung fehlen.  Wir, als Teilnehmer, erhalten eine kostenlose Bedarfsanalyse, eine darauf 

abgestimmte Schulung, ein individuell für einen zusammengestellten Instrumentenkoffer. Den 

Abschluss bildet eine Beratungsphase sowie die Begleitung bei der Umsetzung der Instrumente. 

Folgende Workshoptermine für unsere Mitarbeiter stehen an: 27.06., 01.08., 22.08.2019 

Am 19.06.2019 findet ein Fachtag in Nürnberg statt, an dem Gerda Mahmens und Susanne 

Kleinschmidt teilnehmen. 

 

Wir bedanken uns bei unseren  Mitarbeitern für ihr Engagement an den Befragungen und den Workshops

teilzunehmen.

Nur gemeinsam können wir Veränderungen herausfinden und umsetzen. 

Vielen Dank. 

 

Gerda Mahmens

Geschäftsführung 

Stuttgart, den 24.05.2019 

 

Häusliche Pflegeschulungen für Angehörige

 

Liebe Angehörigen,

 

in Pflegeversicherungen ist verankert, dass Sie als pflegende/r Angehörige/r die Möglichkeit haben, sich kostenlos in der häuslichen Umgebung Ihres zu Pflegenden schulen zu lassen.

 

Das Pflegeteam von Zuhause leben e.V. bietet Ihnen diese Möglichkeit.

 

Die Schulung findet bei Ihnen zuhause statt. Die Inhalte orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen des Pflegebedürftigen und Sie, die Pflegeperson.

 

Hier ein kleiner Auszug auf den möglichen Inhalten einer Schulung zuhause:

·       Schulung zu aktuellen Pflegeproblemen wie Transfer (Umsetzen), Lagern

·       Umgang mit Inkontinenzproblemen (was gibt es für Produkte, Handhabung)

·       Einsatz von Hilfsmittel (Esshilfen, Anziehhilfen u.v.a.)

·       Spezielle Pflegesituation bei Demenz, Apoplex, Parkinson (Schlaf- Wachrhythmus gestört, Unruhe u.va.)

·       Gesundheit der Pflegeperson (welche Entlastungen gibt es, rückenschonendes Arbeiten)

·       Umgang mit der Pflegesituation

 

Wann dürfen wir Ihnen zur Seite stehen?

Wir nehmen uns Zeit für Sie !

Eine Pflegeschulung in dem Zuhause des Pflegebedürftigen umfasst in der Regel zwei Stunden inkl. Vor- und Nachbereitung. Sie können jedoch mehrere Termine in Anspruch nehmen, bis alle Ihre Fragen und Probleme bezüglich der häuslichen Pflege geklärt sind.

Wir sind für Sie da

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns: teilen uns Ihre Wünsche mit und wir bieten Ihnen dann die Informationen und Schulungen unserer erfahrenen Pflegefachkräfte an.

 

Ambulante Pflege Zuhause leben e.V.

Rotebühlstraße 102

70178 Stuttgart

Tel. 0711 500 787 16

 

Mail: zuhause.leben.ev@gmx.de

Siegel von Zuhause Leben e.V. bei pflegehilfe.org

Sicherheit und Service rund um die Uhr. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch mit uns:

Ambulante Pflege Zuhause leben

Tel. 0711-50078716 Fax - 14

Wenn das Geld für die Pflege nicht mehr reicht ……


was passiert, wenn die Kosten für die häusliche Pflege oder ein Pflegeheim nicht mehr selbst bezahlt werden können?

Was passiert, wenn die Leistungen der Pflegekasse niedriger sind als die tatsächlichen Pflegekosten?

Wer nur ein geringes Einkommen oder eine kleine Rente und auch ansonsten keine Vermögenswerte besitzt, kann sich nicht verschulden um seine Pflegekosten zu bezahlen.

Deshalb ist hier Hilfe vom Staat erforderlich in Form der „Hilfe zur Pflege“, wie sich die staatliche Sozialleistung nennt.  

Wer hat Anspruch auf Hilfe zur Pflege

Die Hilfe zur Pflege beruht auf den §§ 61 bis 66 Sozialgesetzbuch Buch XII. Der Sozialhilfeträger/Sozialamt übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für die Pflege, wenn nicht genügend eigene finanzielle Mittel vorhanden sind und auch die Angehörigen nicht zur Zahlung herangezogen werden können. 

Die Pflegekosten werden als „Hilfe zur Pflege“ übernommen

  • wenn kein Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung besteht oder
  • wenn die Leistungen aus der Pflegekasse nicht ausreichen um die Kosten für Pflege zu bezahlen. Der Sozialhilfeträger übernimmt nur die Kosten, die nicht durch die Pflegeversicherung abgedeckt sind.
  • wenn sonst alle weiteren Möglichkeiten auf Kostenübernahme durch andere Leistungsträger ausgeschöpft sind (Pflegeversicherung, Unfallversicherung usw.). Sozialhilfe ist nachrangig gegenüber der Pflegeversicherung 

Um Sozialleistungen für die Pflege vom Sozialamt zu erhalten, ist ein Pflegegrad / eine Pflegestufe nicht zwingend erforderlich. 

Welche Kosten für die Pflege werden vom Sozialamt übernommen

Bei Bedürftigkeit werden die Kosten, welche für die Pflegeversorgung notwendig sind, übernommen. Dies können Kosten sein für:

 

Haben die Sozialhilfeträger andere Einstufungsverfahren wie die Pflegekasse

Wenn von der Pflegekasse ein Pflegegrad / eine Pflegestufe genehmigt und zugeteilt wurde, ist diese auch für das Sozialamt maßgeblich. Das bedeutet, dass das Sozialamt die Pflegebedürftigkeit auf der Basis der Pflegekassen anerkennt. 

Wo wird ein Antrag auf Hilfe zur Pflege gestellt

Beim zuständigen Sozialhilfeträger (Sozialamt) muss der Antrag auf Hilfe zur Pflege gestellt werden. Allerdings ist darauf zu achten, dass dieser Schritt nicht zu weit hinausgezögert wird, denn die Sozialämter bezahlen nicht rückwirkend, sondern erst ab Antragstellung. Eine Adressliste deutscher Sozialämter finden Sie hier.

Welche Dokumente sind für den Antrag auf Hilfe zur Pflege vorzulegen

Es empfiehlt sich, beim zuständigen Sozialamt vorab telefonisch anzufragen, welche Unterlagen benötigt werden. In der Regel sind dies aber:

  • Personalausweis
  • Vorsorgevollmachten / Betreuungsvollmacht, falls eine Vertretung durch Angehörige übernommen wurde
  • Belege über Einkommen (Rente, Miete, usw.)
  • Belege über vorhandenes Vermögen (Aktien, Sparbücher, Wertpapiere, Grund und Boden, Vorsorgeversicherungen usw.)
  • Bescheid der Pflegekasse über zugeordnete Pflegestufe und Leistungen der Kasse
  • Abrechnungen vom Pflegeheim / Pflegediensten 
  • Mietvertrag

  

Müssen die Kinder die Kosten für die Pflege ihrer Eltern übernehmen

Das kann nicht generell gesagt werden. Ausführlich habe ich aber in meinem Beitrag „Kinder müssen nicht zwingend für die Pflegeheimkosten der Eltern aufkommen“ über dieses Thema geschrieben. Außerdem kann ich Ihnen das Buch „Ratgeber Elternunterhalt – Pflege und Heim, wann müssen Kinder zahlen“ zu dieser Thematik sehr empfehlen.

Sollten Sie trotzdem unterhaltspflichtig für einen Angehörigen sein, können Sie diese Kosten

als außergewöhnliche Belastungen bei der Steuer ansetzen. 

Sonstiges

Da die „Hilfe zur Pflege“ von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt wird, ist es sinnvoll, sich für alle Fragen direkt an den Sozialhilfeträger zu wenden und sich zu erkundigen, welche Leistungen in welcher Höhe übernommen werden.

 

von Otto Baier www.pflege-durch-Angehörige.de

 

Kooperationspartner von Ambulante Pflege Zuhause leben 


Pflegeberatung § 37 SG XI

 

Nach § 37 SGB XI haben Pflegebedürftige, die Pflegegeld nach Absatz 1 beziehen

 

1.     Einmal halbjährlich bei Pflegegrad 2 x 3 ( bis 31.12.16 bei Pflegestufe I und II)

2.     Einmal vierteljährlich bei Pflegegrad 4 + 5 (bis 31.12.16 bei Pflegestufe III)

 

Eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung oder, sofern dies durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung vor Ort nicht gewährleistet werden kann, durch eine von der Pflegekasse beauftragt, jedoch von ihr nicht angestellte Pflegefachkraft abzurufen.

 

Wir bieten Pflegeberatungen gem. § 37 SGB XI durch Pflegefachkräfte und Pflegeberater nach Terminabsprache.

 

Die Beratung dient der Sicherung der Qualität der häuslichen Pflege und der regelmäßigen Hilfestellung und praktischen pflegefachlichen Unterstützung der häuslichen Pflegenden. Die Verfügung für die Beratung ist von der zuständigen Pflegekasse, bei privat Pflegeversicherten von dem zuständigen privaten Versicherungsunternehmen zu tragen, im Fall der Beihilfeberechtigung anteilig von den Beihilfefestsetzungsstellen.

Die Gebühr beträgt bei den Pflegegraden 2 und 3 bis zu 23 € und in den Pflegegraden 4 bis 5 bis zu 33 € (Pflegestufen 0, I und II bis zu 22 € und in der Pflegestufe III bis zu 32 € )

 

Ab 2017 haben auch Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad 1 und Pflegebedürftige, welche Sachleistungen beziehen halbjährlich Anspruch auf die Pflegeberatung nach § 37 SGB XI.

 

§ 37 (4) Die Pflegedienste sowie die beauftragten Pflegefachkräfte haben die Durchführung der Beratungseinsätze gegenüber der Pflegekasse oder dem privaten Versicherungsunternehmen zu bestätigen sowie die bei dem Beratungsbesuch gewonnenen Erkenntnisse über die Möglichkeiten der Verbesserung der häuslichen Pflegesituation dem Pflegebedürftigen und mit dessen Einwilligen der Pflegekasse oder dem privaten Versicherungsunternehmen mitzuteilen, im Fall der Beihilfeberechtigung auch der zuständigen Beihilfefestsetzungsstelle. Die Spitzenverbände der Pflegekassen und die privaten Versicherungsunternehmen stellen ihnen für diese Mitteilung ein einheitliches Formular zur Verfügung. Der beauftragte Pflegedienst hat dafür Sorge zu tragen dass für einen Beratungsbesuch im häuslichen Bereich Pflegekräfte eingesetzt werden, die spezifisches Wissen zu dem Krankheits- und Behinderungsbild sowie des sich daraus ergebenden Hilfebedarfs des Pflegebedürftigen mitbringen und über besondere Beratungskompetenz verfügen.

 

 

§ 37 (6) Rufen Pflegebedürftige die Beratung nach Absatz 3 Satz 1 nicht ab, hat die Pflegekasse oder das private Versicherungsunternehmen das Pflegegeld angemessen zu kürzen und im Wiederholungsfall zu entziehen. 

Termine

Fortbildungen, Teamsitzungen 

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Ambulanten Pflege Zuhause leben e.V.

 

Do. 06.06., 14.00-16.00 Uhr TeamGespräch im Büro 

Mo. 17.06., 15.30-16.30 Uhr Isidora Muratore unterweist in "Bewegung und Tanz im Sitzen"

Aktivierende Pflege zuhause im Moreno Institut, Gebelsbergstraße 9

Mi 19.06., 14.30-16.00 Uhr "Herausforderndes Verhalten bei Demenz" mit 

Frau Liehr vom Klinikum Stuttgart im Paulinenpark, Seidenstraße 35

Di. 25.06., 14.00-16.00 Uhr Teamsitzung "Hygieneschulung" mit PDL und

Hygienefachkraft i.A. im Moreno Institut, Gebelsbergstraße 9, Stuttgart-Heslach

Di. 09.07., 14.00-15.30 Uhr Werkstattführung und Vorstellung von Pflegehilfsmitteln

Sanitätshaus Kächele, Rosenbergstraße (gegenüber vom Diakonieklinikum)

Mit. 10.07. 14.00-16.00 Uhr Vortrag Validation: Validation als Kommunikationsmethode

kennenlernen. Interesse an der Methode wecken mit Stephani Maser, Supervisorin, Validationslehrerin 

 

Do. 25.07., 14.00-.16.00 Uhr TeamGespräch, Büro 

 

Im Monat August finden keine Fortbildungen und Teamsitzungen wegen Ferienzeiten statt

Ab September bis Dezember 2019 werden Termine für Teamsitzungen rechtzeitig bekanntgegeben. 

 

Di. 10.09., 14.30-16.00 Uhr "Schmerzen im Alter" mit Frau Maria Liehr vom Klinikum Stuttgart

Raum noch offen 

Die. 17.10., 14.30-16.00 Uhr "Ernährung im Alter" mit Frau Maria Liehr vom Klinikum Stuttgart

Raum noch offen 

Di. 05.11.2019, 14.30-16.00 Uhr "Tod und Sterben" mit Maria Liehr vom Klinikum Stuttgart

Raum noch offen