26.06.2018 Mitarbeiter auf dem Weg zur bpa Schulung "Dokumentation für ergänzende Hilfen in der Pflege nach Mannheim

03.05.2018 Teamsitzung: Unsere neue PDL Frau Dellinger stellt sich vor.

Diensttelefonnummern

 

 

Stell. PDL Frau Carmen Gonzalez

0173 – 24 28 068

 

Geschäftsführung

Frau Gerda Mahmens

 

0172 133 54 87

Unser neuer Kooperationspartner:

05.04.2018 Fortbildung der Ergänzenden Hilfe Ambulante Pflege Zuhause leben mit Schwester Isabell "Wunden erkennen und handeln"

Sicherheit und Service rund um die Uhr. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch mit uns: Ambulante Pflege Zuhause leben Tel. 0711-50078716

15.03.2018 Fortbildung beim DRK Stuttgart

SOS Jugendtag für das Schülerhaus Mörike e.V. : Die Schülerinnen Graziella und Pauline arbeiteten am 27.2. 2018 bei der Ambulanten Pflege Zuhause leben im Büro. Eine Spende an das Schülerhaus Mörike e.V. erfolgte !

14.02.2018 Drei Mitarbeiterinnen in Singen  bpa LV Baden-Württemberg Qualifizierung von Mitarbeitern in der ambulanten Pflege ohne formale Qualifikation.  Alle drei sind begeistert von der Schulung und kehren frohgelaunt nach Stuttgart zurück

08.02.2018 Schulung "Ernährung im Alter"

25.01.2018 Schulung unserer Mitarbeiter "Wheellator" Die finnische Innovation: Diue funsion von einem Rollator und einem Rollstuhl" vorgestellt von Heidrun Weibrecht aus Hilden. Tipp: Man kann dieses tolle Hilfsmittel für eine Woche ausleihen zum Preis von 70,-- €. Anruf genügt: 0163-44 15 649 oder info@hw-sport.de

Schulungen in der Häuslichkeit  (§ 45 SGB XI)

mit der AOK Baden-Württemberg und SVLFG

 

Pflegeschulungen in der Häuslichkeit werden ausschließlich von exam. Pflegefachkräften mit Berufserfahrung durchgeführt.

Es muss ein Pflegegrad vorliegen oder zumindest ein Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung gestellt worden sein.

Außerdem muss eine Mitgliedschaft des Pflegebedürftigen bei der AOK Baden-Württemberg bzw. der SVLFG bestehen.

Eine Schulung in der Häuslichkeit kann auf max 2 Hausbesuche aufgeteilt und durchgeführt werden. Inkl. Vor- und Nachbereitung ca 90 – 120 Minuten.

Für die Erstschulung ist kein Antrag bei den Leistungsträgern erforderlich. Eine darüber hinausgehende Folgeschulung, z.B. bei zu vertiefenden Inhalten, bei einem veränderten Hilfebedarf des Pflegebedürftigen oder bei einem Wechsel der Pflegepersonal, ist ebenfalls antragsfrei.

Weitere Schulungen in der Häuslichkeit können beantragt werden beim Leistungsträger.  Es können bis zu vier Schulungseinheiten genehmigt werden.

Durchführung der Schulung in der häuslichen Umgebung nach § 45 Abs 1 S. 3 SGB XI unterteilt sich in folgende Prozessphasen:

 

1.     Einschätzung

Kontaktaufnahme

Pflegesituation, Wohnsituation und soziales Umfeld

Bedarfseinschätzung des Pflegebedürftigen und/oder dessen Pflegeperson

Bedarfseinschätzung des Pflegedienstes

 

 

 

2.     Gemeinsame Zielerarbeitung

Ziele zu den einzelnen Arbeitsschwerpunkten werden festgelegt und ganzheitlich betrachtet. Wichtige Schwerpunkte können z.B. sein:

-         Durchführung der Grundpflege

-         Prophylaxe und Krankenbeobachtung

-         Spezielle Pflegeproblematik bei Erkrankung wie z.B. Demenz, Apoplex, Krebs, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, AIDS

-         Positionswechsel und Transfers

-         Ernährung einschließlich  Sonderformen wie Sondenernährung

-         Umgang mit Inkontinenz und Inkontinenzprodukten

-         Unterweisung im Gebrauch von Hilfsmitteln

-         Krankheitsbewältigung

-         Gesundheit der Pflegeperson – insbesondere Rücken- und ressourcenschonende Arbeitsweisen

-          

3.     Unterstützung der Zielerreichung

Vermittlung von spezifischen Informationen für den Pflegebedürftigen/die Pflegeperson

Konkrete Anleitung in pflegerischen Situationen

Umgang mit Hilfsmitteln

Vertiefung der pflegerischen Fähig- und Fertigkeiten

 

4.     Bewertung und Einschätzung

Feedback des Pflegebedürftigen / der Pflegeperson

Selbstbewertung der Pflegeperson

Reflexion der Lerninhalte

Klärung noch offener Fragen

 

5.     Überprüfung der Zielerreichung

Sicherung der in der Schulung vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten am Ende der Schulungseinheit

Klärung des Erfordernisses weiteren Schulungsbedarf und ggf. Beantragung

 

6.     Abschluss der Schulung

Übergabe einer Infomappe mit folgendem Inhalt:

Individuell zusammengestellt Materialien zur Pflege

Informationen / Angebote des Leistungserbringers und sonstiger Hilfeangebote

Informationen über Pflegehilfsmittel

Divers Informationsbroschüren zum Thema häusliche Pflege

 

Rufen Sie uns an: Ambulante Pflege Zuhause leben, Rotebühlstraße 102, 70178 Stuttgart, Tel. 0711 – 500 78 716 und vereinbaren vorab zuerst einmal einen telefonischen Beratungstermin mit der exam. Pflegefachkraft, die dann zu Ihnen ins Haus kommt.

 

www.zuhause-leben-ev.org

 

 

 

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Amublante Pflege Zuhause leben gratuliert der Mitarbeiterin Frau Esmira Farag zum Zertifikat "Wegbegleiter für Menschen mit Demenz" TOLL !!!!
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06.12.2017 Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ! Heute wurden die Herzen der Besucher und Besucherinnen unseres Nikolaus-Kaffeenachmittag musikalisch entbrannt !  Eidth Wagner aus Malchingen spielte auf ihrer Ziehharmonika und alle sangen mit.  Fazit eines Besuchers: "Wir sind nicht alleine und danken dem Team von Zuhause leben der Nachbarschaftshilfe und dem ambulanten Pflegedienst für diesen geselligen Nachmittag"

30.11.2017 Guten Appetit ! Unsere erste gemeinsame Weihnachtsfeier: Nachbarschaftshilfe und Ambulante Pflege Zuhause leben: wir sind EIN Team. Catering von Esskultur in unseren Räumen in der Rotebühlstraße 102

29.11.2017 Schulung unserer Pflegehelferinnen beim Kooperationspartner Sanitätshaus Glotz in Gerlingen "Umgang mit einem Lifter"

14.11.2017 Einweihung der neuen Büroräume in der Rotebühlstraße 102, 3. OG im Stuttgarter WestenPatienten und Klienten der Ambulanten Pflege Zuhause leben und der Nachbarschaftshilfe Zuhause leben waren die ersten offiziellen Gäste in den neuen Büro- und Seminarräumen.  Gerda Mahmens, Geschäftsleitung, stellte das Team der Ambulanten Pflege und der Nachbarschaftshilfe vor.  Bei Kaffee und Kuchen fühlten sich die Gäste sichtlich wohl. Ein herzliches Wiedersehen mit alten Bekanten war für viele Gäste ein Highlight.  Danke auch an das ehrenamtlich Hof-und Bringserviceteam

12.09.2017 Unsere Patientin Frau D. aus Stuttgart wünschte sich sehnlichst ein Besuch ihres Geburtsortes. Langenargen am Bodensee. Drei Mitarbeiterinnen planten und organisierten den Tagesausflug für und mit Frau D. ! Nicht nur für Frau D., sondern auch für uns Mitarbeiterinnen von der Ambulanten Pflege Zuhause leben genossen einen schönen erlebnisreichen Tag am Bodensee.

10.06.2017     Alltagsbegleiter Edwin on Tour mit Mingh

Eine wahre Geschichte, geschrieben von Edwin, unseren Alltagsbegleiter, und seinen Betreuten Mingh: 

Heute hat Herrn Mingh auch 15 Minuten selbst gelaufen. 

Dann haben wir ein paar mal uns angeschaut wie das Handy funktioniert. Mingh hat selbst die Lautsprecher eingestellt für Musik. Zusammen wird einen Spaziergang um den Max Eyth See gemacht. Ein toller Tag für uns beide. 

 

Edwin lernt einen handwerklichen Beruf. Durch seine Cousine kam er auf die Idee sich zu versuchen als Alltagshelfer bei Zuhause leben e.V. Seit ein paar Wochen nun macht er mit Mingh am Wochenende kleinere Ausflüge in und um Stuttgart. Beide haben eine herzliches Verhältnis zueinander gefunden. 

11.05.2017 Abschluss Kurs Pflegende Angehörige unter Leitung von Uta Bornschein

Institutionskennzeichen (IK) 460802372

Wenn das Geld für die Pflege nicht mehr reicht ……


was passiert, wenn die Kosten für die häusliche Pflege oder ein Pflegeheim nicht mehr selbst bezahlt werden können?

Was passiert, wenn die Leistungen der Pflegekasse niedriger sind als die tatsächlichen Pflegekosten?

Wer nur ein geringes Einkommen oder eine kleine Rente und auch ansonsten keine Vermögenswerte besitzt, kann sich nicht verschulden um seine Pflegekosten zu bezahlen.

Deshalb ist hier Hilfe vom Staat erforderlich in Form der „Hilfe zur Pflege“, wie sich die staatliche Sozialleistung nennt.  

Wer hat Anspruch auf Hilfe zur Pflege

Die Hilfe zur Pflege beruht auf den §§ 61 bis 66 Sozialgesetzbuch Buch XII. Der Sozialhilfeträger/Sozialamt übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für die Pflege, wenn nicht genügend eigene finanzielle Mittel vorhanden sind und auch die Angehörigen nicht zur Zahlung herangezogen werden können. 

Die Pflegekosten werden als „Hilfe zur Pflege“ übernommen

  • wenn kein Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung besteht oder
  • wenn die Leistungen aus der Pflegekasse nicht ausreichen um die Kosten für Pflege zu bezahlen. Der Sozialhilfeträger übernimmt nur die Kosten, die nicht durch die Pflegeversicherung abgedeckt sind.
  • wenn sonst alle weiteren Möglichkeiten auf Kostenübernahme durch andere Leistungsträger ausgeschöpft sind (Pflegeversicherung, Unfallversicherung usw.). Sozialhilfe ist nachrangig gegenüber der Pflegeversicherung 

Um Sozialleistungen für die Pflege vom Sozialamt zu erhalten, ist ein Pflegegrad / eine Pflegestufe nicht zwingend erforderlich. 

Welche Kosten für die Pflege werden vom Sozialamt übernommen

Bei Bedürftigkeit werden die Kosten, welche für die Pflegeversorgung notwendig sind, übernommen. Dies können Kosten sein für:

 

Haben die Sozialhilfeträger andere Einstufungsverfahren wie die Pflegekasse

Wenn von der Pflegekasse ein Pflegegrad / eine Pflegestufe genehmigt und zugeteilt wurde, ist diese auch für das Sozialamt maßgeblich. Das bedeutet, dass das Sozialamt die Pflegebedürftigkeit auf der Basis der Pflegekassen anerkennt. 

Wo wird ein Antrag auf Hilfe zur Pflege gestellt

Beim zuständigen Sozialhilfeträger (Sozialamt) muss der Antrag auf Hilfe zur Pflege gestellt werden. Allerdings ist darauf zu achten, dass dieser Schritt nicht zu weit hinausgezögert wird, denn die Sozialämter bezahlen nicht rückwirkend, sondern erst ab Antragstellung. Eine Adressliste deutscher Sozialämter finden Sie hier.

Welche Dokumente sind für den Antrag auf Hilfe zur Pflege vorzulegen

Es empfiehlt sich, beim zuständigen Sozialamt vorab telefonisch anzufragen, welche Unterlagen benötigt werden. In der Regel sind dies aber:

  • Personalausweis
  • Vorsorgevollmachten / Betreuungsvollmacht, falls eine Vertretung durch Angehörige übernommen wurde
  • Belege über Einkommen (Rente, Miete, usw.)
  • Belege über vorhandenes Vermögen (Aktien, Sparbücher, Wertpapiere, Grund und Boden, Vorsorgeversicherungen usw.)
  • Bescheid der Pflegekasse über zugeordnete Pflegestufe und Leistungen der Kasse
  • Abrechnungen vom Pflegeheim / Pflegediensten 
  • Mietvertrag

  

Müssen die Kinder die Kosten für die Pflege ihrer Eltern übernehmen

Das kann nicht generell gesagt werden. Ausführlich habe ich aber in meinem Beitrag „Kinder müssen nicht zwingend für die Pflegeheimkosten der Eltern aufkommen“ über dieses Thema geschrieben. Außerdem kann ich Ihnen das Buch „Ratgeber Elternunterhalt – Pflege und Heim, wann müssen Kinder zahlen“ zu dieser Thematik sehr empfehlen.

Sollten Sie trotzdem unterhaltspflichtig für einen Angehörigen sein, können Sie diese Kosten

als außergewöhnliche Belastungen bei der Steuer ansetzen. 

Sonstiges

Da die „Hilfe zur Pflege“ von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt wird, ist es sinnvoll, sich für alle Fragen direkt an den Sozialhilfeträger zu wenden und sich zu erkundigen, welche Leistungen in welcher Höhe übernommen werden.

 

von Otto Baier www.pflege-durch-Angehörige.de

 

Kooperationspartner von Ambulante Pflege Zuhause leben 

Pflegeberatung § 37 SG XI

 

Nach § 37 SGB XI haben Pflegebedürftige, die Pflegegeld nach Absatz 1 beziehen

 

1.     Einmal halbjährlich bei Pflegegrad 2 x 3 ( bis 31.12.16 bei Pflegestufe I und II)

2.     Einmal vierteljährlich bei Pflegegrad 4 + 5 (bis 31.12.16 bei Pflegestufe III)

 

Eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung oder, sofern dies durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung vor Ort nicht gewährleistet werden kann, durch eine von der Pflegekasse beauftragt, jedoch von ihr nicht angestellte Pflegefachkraft abzurufen.

 

Wir bieten Pflegeberatungen gem. § 37 SGB XI durch Pflegefachkräfte und Pflegeberater nach Terminabsprache.

 

Die Beratung dient der Sicherung der Qualität der häuslichen Pflege und der regelmäßigen Hilfestellung und praktischen pflegefachlichen Unterstützung der häuslichen Pflegenden. Die Verfügung für die Beratung ist von der zuständigen Pflegekasse, bei privat Pflegeversicherten von dem zuständigen privaten Versicherungsunternehmen zu tragen, im Fall der Beihilfeberechtigung anteilig von den Beihilfefestsetzungsstellen.

Die Gebühr beträgt bei den Pflegegraden 2 und 3 bis zu 23 € und in den Pflegegraden 4 bis 5 bis zu 33 € (Pflegestufen 0, I und II bis zu 22 € und in der Pflegestufe III bis zu 32 € )

 

Ab 2017 haben auch Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad 1 und Pflegebedürftige, welche Sachleistungen beziehen halbjährlich Anspruch auf die Pflegeberatung nach § 37 SGB XI.

 

§ 37 (4) Die Pflegedienste sowie die beauftragten Pflegefachkräfte haben die Durchführung der Beratungseinsätze gegenüber der Pflegekasse oder dem privaten Versicherungsunternehmen zu bestätigen sowie die bei dem Beratungsbesuch gewonnenen Erkenntnisse über die Möglichkeiten der Verbesserung der häuslichen Pflegesituation dem Pflegebedürftigen und mit dessen Einwilligen der Pflegekasse oder dem privaten Versicherungsunternehmen mitzuteilen, im Fall der Beihilfeberechtigung auch der zuständigen Beihilfefestsetzungsstelle. Die Spitzenverbände der Pflegekassen und die privaten Versicherungsunternehmen stellen ihnen für diese Mitteilung ein einheitliches Formular zur Verfügung. Der beauftragte Pflegedienst hat dafür Sorge zu tragen dass für einen Beratungsbesuch im häuslichen Bereich Pflegekräfte eingesetzt werden, die spezifisches Wissen zu dem Krankheits- und Behinderungsbild sowie des sich daraus ergebenden Hilfebedarfs des Pflegebedürftigen mitbringen und über besondere Beratungskompetenz verfügen.

 

 

§ 37 (6) Rufen Pflegebedürftige die Beratung nach Absatz 3 Satz 1 nicht ab, hat die Pflegekasse oder das private Versicherungsunternehmen das Pflegegeld angemessen zu kürzen und im Wiederholungsfall zu entziehen.